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Donnerstag, 16. Mai 2013

Kathmandu & Patan, Nepal

Mann oh Mann, ich hänge ja ganz schön hinterher mit der Bloggerei... Das liegt unter anderem daran, dass wir schon wieder zurück in Deutschland sind und uns um so viele Sachen kümmern müssen, Behördengänge, Wohnungssuche, Arbeitssuche, etc... Aber, auch hier muss es ja weiter gehen, oder?

Also, zurück nach Kathmandu: Wir haben hier nicht wirklich viel gemacht oder gesehen, sei es as Zeitmangel ode wegen aufziehender Krankheit. Ich musste zum Beispiel unsere Flüge rund um den Mt. Everest stornieren, weil wir die beide nicht hätten geniessen können, verschnupft, wie wir waren.

Was gibt es sonst noch zu sagen zu Kathmandu? Es ist groß, laut, dreckig, hat schlechte Luft und zuviel Verkehr. Patan dagegen ist die 'kleine Schwester-Stadt' von Kathmandu, ruhiger, nicht so überlaufen, etwas weniger Verkehr und man kann sich dort freier im Straßenverkehr bewegen. Nicht, dass wir dort selber mit einem Fahrzeug mitgemacht hätten - nein, ich meine als Fussgänger. Beide Städte sind trotzdem interessant und ich wollte Euch hier heute wenigstens ein paar Bilder zeigen, die dort entstanden sind.


Die allgegenwärtigen Gebetsfahnen

Ob dieses Plakat jetzt dei nächsten 53 Jahre dort hängen bleibt?

Kathmandus Durbar Square

Auch am Durbar Square

Eine der schöneren von ca. 200.000 Fahrrad-Rikschas

Am Durbar Square von Patan
Auf dem Markt und an Straßenständen gibt es Chillies...  

... Nepalesische Donuts und auch...


... Rinderköpfe

Der Durbar Square von Patan
Stupa am Durbar Square, Patan

Hinduistische Gebetsmühlen im 'Golden Tempel', Patan

'Golden Tempel', Patan

Dämonenstatue im 'Golden Tempel'
Hasch-Döschen für Nazis? Ich bezweifele ja, dass es dafür einen Markt gibt...

Mo.Mo, die nepalesische Version von Dim Sum - sehr lecker!

Die Northern Stupa, die Älteste von Patan

Nachts ist es in Patan eindeutig ruhiger als tagsüber

Sonntag, 12. Mai 2013

Von Sauraha nach Patan, Nepal

Nachdem wir von Kathmandu aus zum Chitwan NP ja geflogen waren, hatten wir uns überlegt, zurück mit dem Bus zu fahren. Die Entscheidung will wohlüberlegt sein, stehen doch USD 92 pro Person für einen 25-minütigen Flug dem Preis von USD 17 pro Person für eine 4 bis 5-stündige Fahrt im klimatisierten Bus gegenüber. Nicht-klimatisiert ist es sogar noch günstiger. Zeit vs. Geld. Also Bus...

Obwohl unser Hotel in Sauraha eher unterdurchschnittlich war -
bei der Dusche waren sie ganz weit vorne. Ich dachte erst, ich sei im Transporter-Raum der Enterprise gelandet...

Sauraha Main Street morgens um 9:00h

Ebenso.
Wir also morgens um viertel nach Neun in Sauraha los, gut zwei Stunden bis zu einem Resort Hotel an der Strecke, das von den drei Bussen aus Sauraha, Pokhara und Kathmandu sternförmig angefahren wird. Dort bekommt man dann ein - im Preis enthaltenes - Mittagessen und steigt in den Bus seines Bestimmungsortes um. Unterwegs sieht man viel Landschaft, es geht lange an einem Fluss entlang, an Reisfeldern vorbei, viele Serpentinen und viel Passstraße.

Landschaft enroute durch's Busfenster

dito...
Alles in allem eine entspannte Busfahrt - bis ca. 25 km vor Kathmandu. Dort ging plötzlich wegen Bauarbeiten nix mehr. Fast eine Stunde haben wir dort gestanden, ohne uns einen Meter zu bewegen. Und danach ging's in 500 Meter-Etappen weiter, insgesamt zwei Stunden für 6 km. Als wir dann endlich an unserem Ziel aus dem Bus stiegen, waren wir bereits siebeneinhalb Stunden unterwegs - und immer noch nicht in unserer Unterkunft... Hätten wir vielleicht doch fliegen sollen?

Irgendwann kamen wir dann endlich an unserem Halt in Kathmandu an, von wo aus wir mit dem Taxi nach Patan weiterfahren mussten - mit einem Taxifahrer, der nicht mal alt genug zum Mopedfahren aussah und sich Null auskannte, er hat es dann aber irgendwie doch geschafft, uns bei unserem B&B abzuliefern...

Der Tag war jedenfalls rum und ich habe noch nie so lange für eine Strecke von nur 165 km gebraucht, wahrscheinlich nicht mal damals, als ich noch viel getrampt bin.

Dienstag, 7. Mai 2013

Kurzer Abriss der letzten Woche

Die aufmerksamen Leser unter Euch werden bereits gemerkt haben, dass es hier im Blog die letzten Tage etwas ruhiger war, hier nun eine kurze Zusammenfassung:

Siem Reap/Angkor: von den verbleibenden zwei Tagen haben wir noch einen in den Tempelruinen verbracht und einem am Hotelpool - muss ja auch mal sein, und wer weiß schon, wann wir das nächste Mal einen Pool haben werden... Beim Traditional Khmer Dance waren wir natürlich auch noch und auch ein bisschen shoppen.

Kuala Lumpur: Flugplanbedingt hatten wir nochmal eine Nacht in KL, bevor wir am nächsten Tag weiterfliegen wollten, die wir in einem beschissenen Airport-Hotel verbracht haben. Wir waren aber auch nochmal in der Stadt - and guess what: Wir waren auch wieder bei den Petronas Towers, diesmal zum Sonnenuntergang... Und dann ging's weiter nach Kathmandu.

Air Asia: Es war unser letzter Air Asia-Flug, yeah! Und um uns den Abschied leichter zu machen, haben die sich gedacht: Lasst uns doch das Flugzeug mal auf 12 Grad runterkühlen. Und genau das ist dann auch mit ein Grund, warum ich seit fast 'ner Woche nix mehr gebloggt habe, denn nach unserer Ankunft in

Kathmandu fingen wir beide an, kränklich zu werden. Wir haben uns zwar noch die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt angesehen, waren aber insgesamt schon mehr im Hotel als unterwegs, was ja für uns doch eher ungewöhnlich ist. Nach zwei Nächten dort sind wir dann nach Bharatpur weitergeflogen, von wo aus wir den

Chitwan Nationalpark erkunden wollten. Dazu kam es aber leider nicht, wir haben die drei Tage, die wir dort hatten komplett im Bett verbracht mit ner fetten Erkältung mit allem drum und dran. Den Abstecher hätten wir uns eigentlich sparen können, wir wollten allerdings nicht schon wieder Flüge verfallen lassen. Außerdem sollten die Safaris im Nationalpark, wo es unter anderem Nashörner, Tiger und Gaviale gibt, das letzte Highlight unseres Trips werden, und wir hatten gedacht, das es ja eventuell doch für einen 'Safari-Tag' langen könnte... Leider nein. Ich war noch nie so dicht dran am Wildlife, aber doch so weit weg davon.

Morgen geht's dann per Bus zurück nach Kathmandu bzw. Patan, wo wir dann die nächsten beiden Tage verbringen werden. Und auf dem besten Wege zur Genesung sind wir auch schon wieder, ich hab heute Abend zum Essen mein erstes Bier seit Tagen getrunken...

Montag, 6. Mai 2013

Gesehen in Nepal

Endlich ist es da, das neue Knabbergebäck für den nächsten Kameradschaftsabend...

Mittwoch, 1. Mai 2013

Angkor Wat, Kambodscha

So, unser zweiter Tag in Siem Reap und auch der zweite Tag, an dem wir uns die Tempelklatsche gegeben haben... Los ging's morgens um fünf mit der Abholung durch unseren Tuktuk-Fahrer Hei, dessen Name 'glücklich' bedeutet, weshalb er auch 'Mr. Lucky' genannt wird. Wenn man schon mal hier ist, sollte man sich unbedingt zumindest einmal den Sonnenaufgang in Angkor Wat angesehen haben heißt es überall - und da haben wir uns dann auch mal dafür etwas früher aus dem Bett gequält. Und es hat sich gelohnt, denn es war ein sehr schöner Sonnenaufgang. 

Angkor Wat, der größte und älteste Tempel in Angkor beim Sonnenaufgang

Danach sind wir noch 'ne gute Stunde durch Angkor Wat geturnt und haben dann aber einstimmig beschlossen, dass wir zu müde für noch mehr Tempel sind und haben uns ins Hotel zurückfahren lassen. Es bringt ja doch alles nix, wenn man vor Müdigkeit die Kamera nicht mehr halten kann ;-)

So sieht Angkor Wat in der ersten Stunde nach Sonnenaufgang aus

Und so.
Nachmittags um drei stand Hei dann wieder vor der Tür, um uns - guess what! - nach Angkor Wat zu fahren, da warten ja schließlich noch verschiedene Tempel und ein Sonnenuntergang auf uns! Also sind wir zuerst nochmal nach Angkor Wat gefahren, in der Hoffnung, dort noch ein paar gute Fotos bei interessanterem Licht schießen zu können, wurden allerdings enttäuscht, da es quasi gar kein Licht gab. Aber einige buddhistische Mönche, die sich als Farbkleckse ja auch in Schwarz-Weiß-Bildern sehr gut machen...



Danach sind wir zur 'Elefanten-Station' am Phnom Bakheng gefahren, um auf einem Elefanten auf eben jenen Phnom Bakheng zu reiten, von wo aus man einen tollen Sonnenuntergang über Angkor Wat sehen können soll. Als wir morgens dort waren, um uns wegen der Elefanten-Reiterei zu erkundigen, wurde uns gesagt, dass wir spätestens um 16:00h dort sein sollen, weil man den Sonnenuntergangs-Ritt nicht vorbuchen kann und die Nachfrage sehr groß sei. Pustekuchen. Wir waren um Punkt vier dort und saßen fünf Minuten später auf unserem Dickhäuter und waren um zwanzig nach vier auf dem Berg. Und dort war es extrem langweilig, so sehr, dass wir dort nicht zwei Stunden bis zum Sonnenuntergang verbringen wollten. Und Angkor Wat konnte man auch nur in der Ferne ausmachen. Und nach einem guten Sonnenuntergang sah es auch nicht aus. Und selbst der langweilige Sonnenuntergang wäre nicht mal in der Nähe von Angkor Wat gewesen, sondern auf der anderen Seite. Und viel zu voll war es außerdem.
Unser Elefant, ich habe ihn für mich 'Oberst Hathi' getauft


Angkor Wat mit 300 mm Brennweite rangezoomt
Wir haben also beschlossen, uns quasi sofort wieder an den Abstieg zu machen, um uns unten einen besseren Ort für den Sunset zu suchen, vielleicht mit Angkor Wat im Vordergrund, anstatt in der Ferne? Wir haben dann auch den richtigen Ort gefunden, aber der Sonnenuntergang hat tatsächlich nicht wirklich viel hergegeben, weshalb ich das letzte Bild etwas 'pimpen' musste:


Erwähnenswert wäre noch, dass unser Elefanten-Lenker während des Rittes auf einem Blatt verschiedene Melodien gepfiffen hat, mein Favorit war 'Jingle Bells', was ja nun so richtig gut zu Ende April, 32° Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von deutlich über 70% passt ;-)

Dienstag, 30. April 2013

Die Tempel von Angkor, Kambodscha

Angkor, Angkor Wat, Angkor Thom, Ta Prohm, es gibt so viel zu sehen dort - ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Tempel, olle Gemäuer, Steinbrocken, die überall rumliegen, alles in allem 'Data Overflow', soll heißen viel zu viele Foto-Motive. Wir waren jetzt drei Mal dort, an den verschiedensten Tempeln, zu den verschiedensten Uhrzeiten und Sonnenständen, und haben mehrere Hunderttausend Fotos gemacht. So kommt es mir zumindest beim sichten vor, wahrscheinlich sind es aber doch ein paar weniger... Aber wir fahren ja morgen nochmal hin, da können wir ja dann die restlichen Fotos machen, um die 100.000 voll zu kriegen...

Ich will Euch jetzt nicht unnötig mit Zahlen, Daten und Hintergrundinformationen zu Angkor langweilen (dass könnt Ihr auch alles auf Wikipedia nachlesen), sondern Euch einfach eine (Kleinst-) Auswahl an Fotos zeigen, die wir dort gemacht haben. Los geht's mit den Bildern vom Bayon in Angkor Thom:

Das Süd-Tor von Angkor Thom

Und die Statuen auf dem Weg dorthin

Überall gibt es kunstvolle Reliefs, aber berühmt ist Bayon für
seine Köpfe & Gesichter

Und davon gibt's viele...

Noch eins!

Hier liegen noch so viele Brocken rum, da haben die
Archäologen noch einiges zu tun...
Im Bayon



So, das waren die Bilder vom Ersten von geschätzten 1000 Tempeln, aber keine Sorge, wir waren nicht in allen und werden nicht für jeden einen eigenen Post veröffentlichen... ;-)